Terrassen und Balkone – aus WPC oder Holz?

Der nächste Sommer kommt bestimmt – auch in Göttingen, Northeim oder Duderstadt. Und dass er draußen schön gemütlich wird, dafür sorgt eine schön gestaltete Terrasse oder ein Balkon. Wenn Sie gerade auch vor der Planung Ihrer neuen Oase im Grünen stehen, stellen Sie sich sicherlich auch die Frage: Sollte ich WPC-Dielen oder Holzdielen für den Boden nehmen? Hier ein kurzer Überblick. Für weitere Fragen stehen Ihnen die kompetenten Fachberater bei HolzLand Hasselbach in Rosdorf bei Göttingen zur Verfügung.

WPC-Dielen und Holzdielen – was sind die Unterschiede?


Woraus bestehen WPC-Dielen und welche Eigenschaften haben sie?

WPC-Dielen werden aus einem Holz-Kunststoffgemisch hergestellt (Wood-Plastic-Composite). Der Kunststoffanteil sorgt dafür, dass WPC-Terrassendielen strapazierfähiger und pflegeleichter sind als Holzdielen. Sie halten der Witterung besser Stand (auch wenn sie natürlich nicht ewig halten), sind resistent gegen Pilze und Insekten und müssen nicht aufwändig gereinigt und geölt werden. Wasser und ein Schrubber genügen völlig, bei HolzLand Hasselbach sind darüber hinaus spezielle WPC-Reiniger erhältlich. Außerdem sind WPC-Dielen rutschfest und splitterfrei, was vor allem für Familien mit Kindern einen nicht zu verachtenden Vorteil darstellt.

Der Holzanteil in WPC-Dielen gibt der Terrasse wiederum eine natürliche Optik – WPC-Dielen sieht man je nach Ausführung erst beim zweiten Blick an, dass sie nicht vollständig aus Holz sind. Dennoch ist die Oberfläche homogener als Holz – wer bei seiner Terrasse Natürlichkeit schätzt, sollte eher zu Terrassendielen aus Holz greifen.


Welche Ausführungen von WPC-Dielen gibt es?

Die Farbauswahl an WPC-Dielen für Terrassen ist fast so groß wie bei Holzdielen. Die Farbpalette reicht von edlem Grau bis hin zu leidenschaftlichen Dunkelbraun. Wer eine homogene, elegante Fläche in seinem Außenbereich schaffen möchte, verlegt eine glatte WPC-Terrassendiele. Fans typischer Terrassen-Optik können die geriffelte Seite nutzen. 

Die WPC-Dielen sind außerdem als Massivdielen oder Hohlkammerdielen erhältlich. Massivdielen lassen sich ähnlich verlegen wie Holzdielen und brauchen keine Abschlussleisten am Rand, im Gegensatz zu den kostengünstigeren Hohlkammerdielen, die aber wiederum leichter sind und sich zum Beispiel besser für Balkone eignen. Damit bei dieser Ausführung die nötige Stabilität gewährleistet ist, sollte auf Qualitätsware geachtet werden, wie sie bei HolzLand Hasselbach erhältlich ist. Neben Standard-Dielengrößen sind in der Gartenausstellung auch Jumbo-Massivdielen aus WPC zu finden, die vor allem bei großen Terrassen ihre volle optische Wirkung entfalten.

Neu sind BPC-Terrassendielen, bei denen statt Holz natürliche Bambusspäne beigemischt werden. BPC hat ähnliche Eigenschaften wie WPC und erweitert das Sortiment um weitere strapazierfähige Terrassendielen.


Welche Hölzer werden im Außenbereich verlegt?

Damit ein Holz im Garten oder auf dem Balkon verlegt werden kann, muss es eine bestimmte Dauerhaftigkeitsklasse aufweisen (früher Resistenzklasse). Je höher die Dauerhaftigkeitsklasse, desto langlebiger ist das Holz unter Einfluss von Witterung, Pilzen und Insekten. Viele Holzarten, die wir als Parkett für den Innenbereich kennen, eignen sich deshalb nicht für draußen. Dennoch ist die Auswahl an Holzdielen für Terrassen riesig. Bei HolzLand Hasselbach sind beispielsweise Kiefer KDI-Dielen auf Lager (KDI = Kesseldruckimprägniert), die eine relativ niedrige Dauerhaftigkeitsklasse haben, dafür aber sehr attraktiv im Preis sind. An heimischen Hölzern ist außerdem die Lärche erhältlich, europäisch oder auch sibirisch, sowie Douglasie und Robinie – letztere gehört zu den dauerhaftesten Hölzern aus unseren Wäldern.

Um heimische Holzarten gegen Pilzbefall, Insekten und Nässe resistenter zu machen, wurde ein spezielles Erhitzungssystem entwickelt, mit dem verschiedene Hölzer behandelt werden. Die Thermoesche und auch Thermofichte erhalten dadurch eine elegante dunkle Farbe, die nicht so schnell verwittert wie naturbelassenes Holz. 

Zu guter Letzt seien aus dem Lagersortiment von HolzLand Hasselbach für Northeim, Duderstadt und Göttingen Terrassendielen aus Bangkirai genannt, einer Holzart aus Südostasien, die in der höchsten Dauerhaftigkeitsklasse zu finden ist. 

Weitere Holzdielen für Terrassen und Balkone können bei HolzLand Hasselbach bestellt werden – die große Auswahl zeigen Ihnen gerne die Fachberater in der Gartenabteilung.


Was sind die Vorteile und Nachteile von Holzterrassen?

Der größte Vorteil von Holzdielen ist deren Natürlichkeit: Nichts passt besser in die natürliche Umgebung eines Gartens als Holz. Darüber hinaus bieten die verschiedenen Maserungen, Farben und Oberflächen eine so große Auswahl, dass bei Terrassendielen aus Holz garantiert jeder fündig wird. Der Nachteil von Holzterrassen ist deren Aufwand bei der Pflege. Sie müssen regelmäßig gereinigt und vor allen Dingen mit speziellen Ölen vor Witterungseinflüssen, Insekten- und Pilzbefall geschützt werden, damit sie lange schön bleiben und ihre Farbe beibehalten, denn ohne die Behandlung vergrauen Holzdielen, was zwar auch sehr elegant aussehen kann, aber nicht jedermanns Geschmack ist. 


Was ist für mich die bessere Variante: Holzdielen oder WPC-Dielen?

Natürlich entscheidet bei dieser Frage als allererstes der persönliche Geschmack. Deshalb empfiehlt es sich, in der Ausstellung von HolzLand Hasselbach die verschiedenen Terrassendielenarten zu sehen und miteinander zu vergleichen. Die Auswahl ist so groß, dass sich die Anreise in jedem Fall lohnt!

In besonderen Fällen ist aber die Entscheidung fürs Material schon von vornherein klar: Als Umrandung von Pools oder Teichen ist Holz eher ungeeignet – hier ist WPC die erste Wahl. Genauso verhält es sich bei Terrassen und Balkonen auf der „Wetterseite“: Terrassendielen aus Holz würden hier viel schneller verwittern als WPC, weshalb auch hier WPC-Dielen die bessere Alternative sind.

Die Fachberater von HolzLand Hasselbach wissen noch viel mehr über Terrassendielen aus Holz und WPC, als wir in dem kleinen Überblick aufzeigen konnten. Auch zur Verlegung der Terrassen haben sie nicht nur Tipps, sondern das nötige Zubehör parat. Fragen Sie einfach in der Gartenausstellung nach!

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